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Auktionen leichtgemacht!
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Online-Auktionen sind besser als jeder Flohmarkt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie richtig Kasse machen.




Tipp 1.  Timing ist auch beim Verkauf wichtig

Achten Sie darauf, dass das Ende Ihrer Auktion zu einer Zeit stattfindet, zu der möglichst viele Käufer online sind. Also nicht nachts um 2 Uhr, sondern am besten am späten Nachmittag. So wird die Nachfrage am grössten sein. Die genaue Auktionslaufzeit können Sie meistens selber bestimmen, d.h. eine Auktion kann auch 7,1 Tage dauern, damit sie genau zur richtigen Zeit aufhört.

Tipp 2.  Der beste Preis macht das Rennen

Sie sollten sich immer an den Preisen anderer Verkäufer orientieren. Bieten Sie Ihr Produkt einfach etwas günstiger an. Damit erscheinen Sie automatisch als das beste Angebot. Von dieser Strategie sollten Sie nur dann abweichen, wenn es gravierende Qualitätsunterschiede gibt, in diesen Fall heben Sie diese besonders hervor. Beispielsweise: „absolut keine Kratzer, Top Zustand“ etc. 

Tipp 3.  Locken oder Ausprobieren

Sie können mit einem attraktiven und niedrigen Startpreis mehr Käufer anlocken, so dass mehr Interessenten auf Ihren Artikel bieten. So ist die Chance, dass die Versteigerung den gewünschten Erlös bringt höher, als wenn Sie einen zu hohen Startpreis eingeben und am Schluss höchsten einer bietet. Bei einem zu hohen Preis kann es sein, dass die Auktion endet, ohne dass sich ein Käufer gefunden hat. Wenn Sie nicht genau wissen, wie viel ihr Artikel Wert hat, kann es aber sinnvoll sein, zuerst mal einen relativ hohen Verkaufspreis fest zu setzen und bei Nichterfolg einfach allmählich zu veringern. 




Tipp 4.  Auktionstitel ist wichtig

Eine gute Überschrift ist die beste Voraussetzung für einen tollen Erfolg ihrer Auktion. Der Titel sollte also gut gewählt sein und keine Fehler enthalten, sonst wird Ihr Artikel unter Umständen erst gar nicht gefunden. Verschwenden Sie keine Zeichen wie +++ oder *** etc. damit werden die wenigsten angelockt. Besser ist es möglichst viele Informationen zum Produkt in den Titel zu bekommen. Also genaue Typenbezeichnung und dergleichen. Also nicht einfach nur: „Verkaufe Drucker“. Käufer, die in einer Kategorie stöbern, werden eher angelockt, wenn sie gleich wissen, um was es geht. Niemand hat Lust, auf jede Auktion zu klicken, die einen nichts sagenden Auktionstiteln hat.

Tipp 5.  Bilder sagen mehr als tausend Worte

Fotos machen neugierig und ziehen so potentielle Käufer an - man klickt ja lieber schnell mal auf ein tolles Bild, als nur auf einen Text. Fotografieren Sie ihre Artikel daher. Meistens ist das Raufladen von Bildern in der Einstellgebühr enthalten. Besonders einfach geht es mit einer Digitalkamera, so können Sie die Bilder direkt übertragen.
Wenn das von Ihnen angebotene Produkt Mängel haben sollte, dann ist es besonders wichtig, diese ebenfalls zu fotografieren und dokumentieren, so weiss der Käufer auch gleich visuell woran er ist und es kommt zu keinen mühsamen Unstimmigkeiten oder Missverständnissen.
Wichtig ist, die Bilder sollten auf jeden Fall gut sein. Schlechte Bilder schrecken einen Käufer eher ab, da sie den Eindruck vermitteln, dass der Verkäufer etwas zu verbergen hat. Doch keine Angst, auch billige Digitalkameras genügen vollkommen. Achten Sie auf eine internet-taugliche Auflösung der Bilder.
Zu Beachten ist, dass Sie grundsätzlich keine fremden Produktbilder verwenden dürfen, wenn Sie nicht ausdrücklich die Zustimmung dafür haben. Verwenden Sie am besten eigene Bilder oder urheberrechtsfreie Bilder.

Tipp 6.  Artikel gleichzeitig verkaufen

Oft kommt es vor, dass Sie mehrere Artikel gleichzeitig verkaufen möchten, etwa ein Velo und eine dazu passende Velo-Tasche oder eine Digitalkamera mit Speicherkarten und Stativ. Erwähnen Sie das in ihrer Auktion. Die Artikel müssen nicht einmal zwingen zusammen passen. Machen Sie einfach alle darauf aufmerksam, dass Sie noch mehr anzubieten haben – man weiss ja nie. Oft klicken Käufer auf diesen Hinweis, wenn Sie bereits ein attraktives Angebot bei Ihnen erspäht haben. Meist genügt ein: "Beachten Sie auch meine anderen Auktionen" dafür.




Tipp 7.  Spezialangebots-Strategie

Eine andere Strategie ist es seine Artikel als Bündel zusammenzufassen. Verkaufen Sie zum Beispiel ihren Computer inkl. Tastatur und Maus oder noch besser mit einer begehrenswerten Peripherie, wie einer externen HD. Achten Sie aber hier, dass die Artikel auch zusammen passen.

Tipp 8.  Bonus-Strategie

Ein kleines Geschenk macht immer Freude. Legen Sie beispielsweise dem DVD-Player, den Sie verkuafen möchten auch gleich eine DVD hinzu und schon hat ihre Auktion einen netten Bonus, ohne grossen Aufwand. Oder Sie erlassen die Transportkosten, bei Sofotkauf oder ab einer gewissen Höhe der Gebote.

Tipp 9.  Kein Geschäft mit den Portokosten

Die Verlockung ist zwar gross ein paar Prozente mehr Gewinn einzustecken, indem Sie eine kleine Gebühr für die Verpackung oder ihren Aufwand auf die Versandkosten aufschlagen, doch meist ist dies zum eigenen Nachteil, da hohe Versandkosten potentielle Käufer abschrecken können - schlussendlich will ja niemand gerne abgezockt werden. Lassen Sie lieber die Leute den Preis ausbieten, anstatt auf den Zusatzgewinn zu schielen. Auf die Dauer bringt das garantiert mehr. Zu beachten ist auch, dass je niedriger der Endpreis einer Auktion ist, desto wichtiger sind die Versandkosten. Schnäppchenjäger achten nämlich meist auf die Versandgebühren und bezahlen nicht gerne mehr Porto als für den Artikel selbst.